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Vegetationsgutachten

Das Vegetationsgutachten

Das Vegetationsgutachten – oder auch gerne Verbissgutachten genannt – wird, genau wie der Abschussplan für das Rehwild, alle 3 Jahre erstellt. Es stellt die Ergebnisse einer Hegegemeinschaft dar. Eine Hegegemeinschaft ist ein Zusammenschluss aus mehreren Jagdrevieren. Hierbei wird die Verbissbelastung an den jungen Bäumchen aufgenommen und festgestellt, ob der Verbiss günstig, tragbar, zu hoch oder deutlich zu hoch ist. Je nachdem was festgelegt wurde, muss der Abschuss beibehalten oder erhöht werden.

Der Abschussplan

Für Rehwild wird der Abschussplan alle 3 Jahre an der Unteren Jagdbehörde festgelegt. Darin wird bestimmt wie viel Wild geschossen werden darf und muss. Grundlage für die Anzahl der zu schießenden Stücke, ist der Zustand der Waldverjüngung, also das Vegetationsgutachten. Bei der Festlegung der Abschusshöhe muss zuerst der Revierinhaber (also der Jäger) einen Vorschlag machen, der die Zustimmung des Jagdvorstandes braucht. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wurde, wird der Abschussplan von der Unteren Jagdbehörde abschließend geprüft und festgesetzt.

Aktuelle Situation im Vereinsgebiet

  • Niederbayern: Landkreis Kelheim
    • Hegering 193 Teugn: Verbiss tragbar / Abschuss beibehalten
    • Hegering 194 Rohr i. NB: Verbiss tragbar / Abschuss beibehalten
  • Niederbayern: Landkreis Landshut
    • Hegering 210 Rottenburg 20: Verbiss zu hoch / Abschuss erhöhen
    • Hegering 211 Rottenburg 21: Verbiss zu hoch / Abschuss erhöhen
    • Hegering 212 Rottenburg 22: Verbiss zu hoch / Abschuss erhöhen
    • Hegering 213 Rottenburg 23: Verbiss zu hoch / Abschuss erhöhen
  • Niederbayern: Landkreis Straubing-Bogen
    • Hegering 282 Geiselhöring: Verbiss zu hoch / Abschuss deutlich erhöhen
    • Hegering 283 Laberweinting: Verbiss zu hoch / Abschuss erhöhen
    • Hegering 284 Mallersdorf: Verbiss zu hoch / Abschuss erhöhen
  • Oberpfalz: Landkreis Regensburg
    • Hegering 366 Schierling: Verbiss zu hoch / Abschuss erhöhen