Gebietskarte Vorstandschaft Chronik

Vom kleinen Waldbesitz zum "Mammut- Unternehmen"


Aktionsbündnis für den Wald

Der Waldbesitzerverein (WBV) Schierling ist eine Selbsthilfe-Organisation, in der sich Waldbesitzer freiwillig zusammengeschlossen haben, um die Nachteile des kleinstrukturierten Kommunal- und Privatwaldes zu überwinden. Nur durch gemeinsames Auftreten kann auch der kleinste Waldbauer eine gewichtigere Stellung in Politik und Wirtschaft erreichen.


Wie Phoenix aus der Asche
In der Zielsetzung mit vereinten Kräften mehr zu erreichen, ist der WBV Schierling 1968 ins Leben gerufen worden. Damals organisierten sich spontan 66 Mitglieder mit insgesamt 800 Hektar Waldfläche, welche sich über die Altlandkreise Mallersdorf und Rottenburg/Laaber hinzogen. Seit der Gebietsreform der Gemeinden im Jahr 1972 erstreckt sich der Einzugsbereich des Waldbesitzervereins auf die fünf Landkreise Dingolfing, Kelheim, Landshut, Regensburg und Straubing.

Zum ersten Vorsitzenden in der Vereinsgeschichte wurde der Landwirt Thomas Lederer vom Deutenhof und zum ersten Geschäftsführer Oberförster Otto Mayer von der Forstdienststelle Schierling gewählt. Weiter waren in der Gründungsvorstandschaft Pfarrer Josef Scheuerer, Josef Islinger und Josef Hurzlmeier.

Im November 1969 schloß sich die Waldbesitzervereinigung Haader mit rund 50 Mitgliedern den Schierlingern an. Der Vorsitzende der WBV Haader, Franz Maier, war anschließend auch in der Vorstandschaft des WBV Schierling vertreten.

Bei der im Dezember 1972 durchgeführten Neuwahl der Vorstandschaft wurden Andreas Englbrecht aus Kolbing zum ersten Vorsitzenden und Thomas Lederer vom Deutenhof zum Geschäftsführer bestimmt.

Im Jahr 1988 übernahm Josef Hurzlmeier aus Oberdeggenbach das Amt des ersten Vorsitzenden und Thomas Lederer jun. aus Deutenhof das des Geschäftsführers.

Josef Islinger aus Schierling, der seit Gründung des Vereins die Geldgeschäfte mit kaufmännischer Sorgfalt leitete und die Vorstandschaft in allen Rechts- und Verwaltungsfragen stets gut beriet, legte sein jahrzehntelanges Amt als Kassier im Jahr 1998 aus gesundheitlichen Gründen nieder.

Anno 2003 gab Josef Hurzlmeier als letztes vereinsaktives Gründungsmitglied seinen Vorsitz an Josef Altweck aus Frey ab.

Die Zahl der Mitglieder beträgt heute ca. 1.800 und die Waldfläche ist auf 11.000 Hektar angewachsen.

Der WBV Schierling hat aufgrund seiner enormen wirtschaftlichen Aktivitäten inzwischen die Plattform des ideellen Vereines (e.V.) verlassen und die des wirtschaftlichen Vereines (w. V.) betreten.


Ein Motor im heimischen Wirtschaftsgetriebe
Mit seinem Dienst an Mensch und Natur, dem Vermarkten des heimischen Rohstoffes Holz, dem Vermitteln von Waldfacharbeitern, dem Anbieten eines Service-Paketes rund um den Wald, sowie den Anstellen von Arbeitskräften schafft und sichert der WBV direkt und indirekt Arbeitsplätze in der heimischen Region, und hat sich zu einem bedeutenden Glied in der regionalen Wertschöpfungskette entwickelt.
Somit lautet auch folgerichtig und treffend der Slogan des Waldbesitzerverein Schierling w. V.

"Gemeinsam zum Erfolg" !



 

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